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ORSOFT Manufacturing Workbench
für SAP ERP


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Anwendungen des Produktes Manufacturing Workbench

Laborplanung

Laborleiter in der pharmazeutischen Industrie beklagen, dass zwar die Produktionsplaner für mehrere Monate in voraus planen, sie aber erst beim morgendlichen Blick in den Probenschrank feststellen, was sie zu tun haben werden. Der Grund dafür ist einleuchtend: Prüflose (das Informationsobjekt des Labors) werden in SAP ERP QM erst angelegt, wenn die Prozessaufträge in PP/PI frei gegeben werden. Die Freigabe geschieht aber erst kurz vor Produktionsbeginn.
Aufgabenstellung für eine Laborplanung wäre es deshalb, die Module SAP ERP PP oder PP/PI oder SAP ERP PP in einer Manufacturing Workbench zusammen zu führen. Dann kann man dort mit den Bewegungsdaten aus PP/PI und den Stammdaten aus SAP QM "simulierte" Prüflose anlegen und daraus die Kapazitätsauslastung für Personal und wichtige Laborressourcen für die nächsten Monate rollierend erkennen.
Noch interessanter wird es, wenn man "unfrei" verpacken will. Dann kann man mittels eines zweistufigen Algorithmus durch Auswertung der Materialbedarfs- und -bestandslisten ermitteln, in welche Verpackungsaufträge die Bulkmaterialien eingehen und wann die Verpackungen ausgeliefert werden. Dadurch erhält das simulierte Prüflos einen realistischen Termin und der Laborleiter kann besser Kapazitätsspitzen ausgleichen.

Bestandssenkung

Bei Bedarfsänderungen bleiben häufig fixierte Planaufträge, Prozessaufträge und Bestellungen entlang der logistischen Kette im SAP ERP System erhalten. Planer haben über alle Stufen der logistischen Kette hinweg Planaufträge fixiert und Bestellungen angelegt, von denen sie nicht wissen, aufgrund welches Bedarfes sie entstanden sind. In solchen Fällen ist es sinnvoll, Algorithmen einzusetzen, die solche Elemente in eine Löschkandidatenliste überführen. Algorithmisch ist dazu eine schrittweise Überprüfung notwendig, ob die Entfernung eines Dispoelementes dazu führt, dass die Materialbedarfs- und -bestandsliste im Planungszeitraum einen Defekt erhält. Da die Entfernung eines FERTīs natürlich Konsequenzen auf die HALBīs und ROHīs hat, ist dieser Algorithmus rekursiv aufgebaut.

Supply Chain Coordination

Die meisten OR Soft bekannten SAP ERP Systeme in der Pharma Industrie sind im Sinne einer anonymen Lagerfertigung eingerichtet. Trotzdem wünschen sich Logistiker, stufenübergreifende Zusammenhänge zu betrachten. Dann kann man in einer Manufacturing Workbench ausgehend von einem Kundenauftrag individuell "Bäume" aufbauen. Anhand dieser Bäume kann man erkennen, ob der Kundenauftrag über alle Stufen hinweg bezüglich Material, Kapazität und Ressourcenbelegung befriedigt werden kann. OR Soft hat mit zwei unterschiedlichen Baumarten Erfahrung gesammelt.

  • Unvollständige Bäume: Hier werden nur terminierte Planaufträge und Prozessaufträge betrachtet. Man erkennt, in welcher Stufe des Produktionsprozesses es zu Konflikten kommt.
  • Vollständige Bäume: Hier werden alle Dispoelemente nach einem MRP Lauf betrachtet. Der Baum besteht aber aus "höherwertigen" Dispoelementen, wie Prozessauftrag, terminierter Planauftrag oder Bestellung und automatisch erzeugten "niedrigwertigen" Dispoelementen, wie unfixierten Planaufträgen. Ist der Bedarf wichtig, kann der Logistiker den zuständigen Planer ermuntern, sich über die Produzierbarkeit der Vorstufe Gedanken zu machen.

SCHEDULE++ Planauftrag: Excel Einbindungen


[Bitte klicken Sie zur Ansicht auf die Bilder.]

Excel Einbindungen

In den vorhandenen Excel Lösungen der Betriebe findet man oft ein, über viele Jahre hinweg optimiertes, Planungswissen. Die Informationszusammenstellung und die Visualisierung ist auf die konkrete Situation im Betrieb zugeschnitten. Es kann sinnvoll sein, die vorhandene Excel Lösung in eine Manufacturing Workbench Lösung einzubeziehen. Dazu werden in der Manufacturing Workbench im RAM die Simulationen abgefangen. Eine Änderung in Excel führt zu Modifikationen der Eckdaten von SAP Objekten und kann gegebenenfalls über das SAP GUI ins führende System zurück geschrieben werden.
Im Bild wird als Beispiel eine Excel Oberfläche gezeigt, bei der die Materialbedarfs- und -bestandsliste des SAP ERP Systems bezüglich der Dispoelementarten gespreizt und monatsweise diskretisiert dargestellt werden. Diese Zahlen kann man mit den Absatz- und Produktionszahlen vergleichen, die in der Tabelle S076 des SAP ERP Systems die Managementvorgaben abbilden. Von jeder Zelle der großen Planungsmappe kann man eine Tabelle rechts oben aufrufen, die die Einzelelemente für den gewählten Monat enthält. Visualisiert die Zelle ein Element der S076, kann man sofort direkt editieren. Dabei merkt man nicht, dass im Hintergrund Transaktionen aufgerufen werden, für die das Berechtigungskonzept des Nutzers gilt. Schaltet man den Simulationsmodus ein, kann man erst an der Kopie des Produktionsmodells Änderungen vornehmen. Nach "commit" werden diese Änderungen mit dem führenden System abgeglichen. Man nutzt diese Oberfläche, um Übersicht zu gewinnen sowie Zukaufsentscheidungen und Planungsentscheidungen zu simulieren.

Planauftrag: SAP SCM PP/DS

SAP SCM PP/DS

Nutzt man SAP SCM PP/DS, wünscht man sich für Power User:

  • Oberflächenerweiterungen (Beschriftungen an Balken des Gantt Charts, Heuristiktaufruf von Balken)
  • Modellierungserweiterungen (Tanks bei der Wirkstoffproduktion)
  • Objekterweiterungen (Rezeptgültigkeit, Materialstamminformationen, Zulinken von Informationen aus anderen Objekten und Zulinken von errechneten Informationen, z.B. Tabellen der Prozessaufträge, in denen Tablettenhöhe, Tablettendurchmesser, Reichweiten, Bestandsverfügbarkeit, dispositive Verfügbarkeit zugelinkt sind)

ohne den Standard zu stören. Hier kann man eine Manufacturing Workbench als Bestandteil der Produktplantafel konfigurieren.

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