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ORSOFT Manufacturing Workbench
für SAP ERP


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Einführung in das Thema

Die deutsche pharmazeutische Industrie hat in den letzten 40 Jahren mit einem hohen Aufwand von "eh da" Personal, phantastische auf die Nutzer angepasste Lösungen zur Produktionsplanung und Produktionsdurchführung (im folgenden Manufacturing) entwickeln lassen.
In den letzten 15 Jahren wurden diese Lösungen durch Standardsoftware, insbesondere SAP R/3 (SAP ERP) ersetzt. Die Vorteile dieses Vorgehens (einheitliche Lösung, totale Integration, Kostenersparnis) sind so evident, dass viele Controller geneigt sind, alle Problemfelder mit Standardlösungen abzudecken.
In einer Reihe von Fällen, insbesondere im Manufacturing Bereich herrscht aber ein großer Bedarf nach rentablen Individualisierungen. Zu stark ist den Managern, in deren Verantwortungsbereich komplexe Produktionen erfolgen, bewusst,

  • wie abhängig sie von der Güte ihrer Planer sind
  • dass eine Reihe von Funktionalitäten, wie sie bei der Planung und Durchführung von Pharma-Produktionen benötigt werden, nicht standardmäßig vorhanden sind.

Deshalb werden ABAP Erweiterungen vorgenommen und Excel Lösungen eingesetzt.
OR Soft sind eine Reihe von ABAP Erweiterungen bekannt, wie z.B.

  • "Bulkreduktion" (die aufgrund von kleinen Restbedarfen beim MRP Lauf entstandenen zu großen Tablettierungslose werden reduziert)
  • "Herstellerbindung" (ein Kunde wünscht sich den Einsatz von Rohstoffen eines bestimmten Lieferanten, so dass in eine "anonyme Lagerproduktion" eine "Kundeneinzelfertigung mit Montageabwicklung" eingebunden werden muss)
  • "Feuerwehrlisten" (Alert-Monitore zur Anzeige von Reichweitenunterschreitungen)
  • "Reihenfolgeoptimierung" (es werden Tablettieraufträge im Sinne einer Reihenfolgeoptimierungen automatisch umgeordnet)

Die Anwendung dieser ABAP Erweiterungen erhöht die Planungsgüte. Sie sind aber aufwendig in der Erstellung (tiefes Verständnis der SAP Abläufe erforderlich) und schwer pflegbar (Gefahr von Release- und Personalwechsel).
Excel-Lösungen dienen dazu, "probeweise" Entscheidungen zu treffen (Simulation) und die so gewonnenen Entscheidungen bezüglich ihrer Auswirkungen abschätzen zu können. Weiter werden alle Informationen in einer Art, wie sie der Nutzer braucht, individuell zusammengestellt.
Als Nachteil hat man eine doppelte Datenpflege. Meist entstehen sogar intransparente, personenabhängige Informationsinseln.
Aus dieser Situation leitet sich aus Sicht von OR Soft die Notwendigkeit ab, den Spagat zu versuchen, einen releasefähigen Standard für Individualisierungen bereit zu stellen. Als Überschrift für solch ein Unterfangen wird der Begriff "Manufacturing Workbench" gewählt. Ziel ist es, rentabel umfangreiche Erweiterungen von Standardsoftware im Manufacturing Bereich vornehmen zu können.

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